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veranstaltung 2010

Die Gedenkfeier zum
Atomic Bomb Memorial Day fand am 9. August 2010 im UNO-Hauptgebäude in Wien statt.

In dieser Feier führte
Yuko Gulda eine Japanische Teezeremonie vor.

Diese war als Symbol gedacht. für
»Friede selbst in Kriegstagen«.

Im UNO-Hauptgebäude in Wien
wurde dem internationalen Publikum dabei der tiefere Sinn dieser alten japanischen Tradition näher gebracht.

Claudia Hirtl entwarf auch für
diese Veranstaltung das Logo
und wirkte bei der künstlerischen Gestaltung mit.

2010 markiert das fünfte Jahr, dass die Veranstaltung
»8.8.GENBAKU NO HI«
stattfand. In diesen 5 Jahren wurde diese Veranstaltung hier bei der UNO in Wien zu einer Art »Tradition«.

Ich habe das Gefühl, dass wir langsam aber stetig unserem Ziel näher kommen, »8.8.GENBAKU NO HI« als »Internationalen Tag Gegen Atomwaffen« zu etablieren.

Wir erhalten immer mehr Unterstützung, Reaktionen und eine wachsende internationale Resonanz.

Download Programm 2010
 

TEE-ZEREMONIE


Gegen Ende des 12 Jahrhunderts wurde die Teezeremonie von buddhistischen Mönchen von China nach Japan gebracht. Die Teezeremonie als ein »transformativer Akt« entwickelte sich daraufhin als eigene Ästhetik innerhalb des Zen-Buddhismus.

Während des 15. Jahrhunderts wurden die beiden Konzepte »Wabi« und »Sabi« eingeführt,
die den unbeschreibbaren Zustand, der bei einer Teezeremonie herrscht, veranschaulichen bzw. erklären soll.

Der zen-buddhistische Mönch IKKYU beeinflusste das Konzept »Sado«, welches »den Weg des Tees« meint.

Im 16. Jahrhundert verbreitete sich das Teetrinken in allen gesellschaftlichen Bereichen Japans.
Sen no Rikyu (1521 – 1591) ist die Hauptfigur der Teezeremonie. Er entwickelte die Idee des »leeren Ortes«, der bei der Ausübung entsteht.
Drei Prinzipien werden reflektiert:
Harmonie – Respekt – Reinheit – Stille.

Während einer Zeit von ununterbrochenen Konflikten in Japan wurde die Sengoku Zeit auch die
»Zeit andauernder Kriege« genannt. Samurai Krieger waren damals immer bewaffnet – außer sie nahmen an einer Teezeremonie teil. Nur dann mussten sie ihre Waffen vor dem Betreten des Teehauses ablegen.

In der GENBAKU NO HI Zeremonie 2010 wollte Yuko Gulda diese Bedeutung des Tee-Zubereitens aufzeigen.

Die Botschaft ist:
In  Frieden leben – ein Leben ohne nukleare Waffen und andere Waffen anstreben.

Lassen Sie uns stetig weiterarbeiten, so werden wir eine atomwaffenfreie Welt irgendwann in naher Zukunft verwirklichen!